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Liebe Patient*innen, unsere Praxis ist vom 07.08. bis 25.08. geschlossen.
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Elektroenzephalographie (EEG)

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Allgemeines
Das EEG gibt es seit 1932 und wurde von dem Neurologen Hans Berger entdeckt. Er hoffte damit die Gedanken, Gefühle und die Intelligenz eines Menschen aufzeichnen zu können, aber das gelang ihm mit dem EEG nicht. Ein EEG wird zur Untersuchung von Funktionsstörungen des Gehirns eingesetzt. Die Untersuchung ist schmerzfrei. Untersuchungsgründe sind Zustände nach Schädelverletzungen, Synkopen (plötzliche Bewusstlosigkeit), epileptische Anfälle, eine vermehrte Tagesschläfrigkeit, die Entwicklung einer Demenz, Kopfschmerzen und Migräne, bei Kindern auch ein Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitäts-Syndrom (ADS/ADHS).

Untersuchungsablauf
Die Untersuchung findet in einem bequemen Sessel statt. Eine Haube aus Gummischläuchen wird auf den Kopf aufgesetzt, darunter werden Oberflächenelektroden geklemmt, die die hirneigene elektrische Aktivität aufnehmen. Der Patient sollte während der Untersuchung entspannt sitzen und die Augen locker geschlossen halten. Bewegungen wie Reden, Husten, Schlucken oder Blinzeln werden aufgezeichnet und können das EEG-Kurvenbild überdecken und, sollten daher vermieden werden.

Während der Untersuchung wird der Patient mehrfach aufgefordert, die Augen zu öffnen und wieder zu schließen. Über einen Zeitraum von drei Minuten sollte er nach Aufforderung hyperventilieren (tief und kräftig atmen), gegebenenfalls erfolgt noch eine Lichtreizung mittels einer Stroboskop-Lampe.

Die Untersuchung dauert insgesamt mit Vorbereitung ca. 45 Minuten.